Synthetische Süßstoffe werden in den Kläranlagen nicht rückstandslos entfernt.
Welche Gefahr besteht und wie kann ich mich schützen?
Ab 2015 neue Grenzwerte für Pestizide im Wasser
Europäische Union legt Richtlinienentwurf vor
Die EU-Norm verlangt bis zum Jahr 2013 die Einhaltung von 400 µS/cm durchzusetzen.
Die Norm der WHO (Weltgesundheitsorganisation) lässt gegenwärtig einen maximalen Wert von 750 µS/cm zu.
Die deutsche Trinkwasserverordnung dagegen lässt aktuell einen Grenzwert von 2500 µS/ zu. Nach der „Wende“ 1990 wurde dieser Wert von zunächst 1000 µS/cm auf 2000 µS/cm verdoppelt. 2001 wurde der Grenzwert dann weiter auf 2500 µS/cm erhöht.
Durch die Heraufsetzung des Grenzwertes wurde es den Wasserwerken leichter gemacht eine zulässige Wasserqualität zu erzeugen, aber allgemein die Möglichkeit der Verschlechterung der Wasserqualität zugelassen.
So kann weiter behauptet werden, "Unser Trinkwasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel und die gesetzlichen Grenzwerte werden strikt eingehalten".
µS Mikrosiemens
Mikrosiemens (elektrischer Widerstand) benennt die Menge der gelösten Teilchen in ppm (parts per million/Teilchen pro Millionen).
100 ppm bedeutet, dass 100 Teilchen, bezogen auf eine Million Wassermoleküle, vorhanden sind.
Die Datenermittlung erfolgt durch elektrische Widerstandsmessung.
Der Leitwert wird in µS/cm (Mikro-Siemens pro cm) gemessen und dann automatisch in ppm umgerechnet (1 ppm entspricht ≈ 2 µS/cm).
Je höher der Messwert/Leitwert (µS (Mikrosiemens), umso stärker die Sättigung des Wassers mit frei schwebenden Teilchen.
Je schlechter die
Entschlackung des Körpers.